Marke mit Geschichte

Geschichte der Berliner Kultmarke

Ein historischer Schnelldurchlauf

1914

Erste elektrisch betriebene Verkehrsampel der Welt

In den USA experimentierte man erfolgreicher: Die erste elektrisch betriebene Verkehrsampel der Welt, mit grün- und rotgefärbten Glühlampen, wurde am 5. August 1914 in Cleveland (Ohio) installiert.
1924

Erste Ampel in Berlin

Am Potsdamer Platz, der verkehrsreichsten Kreuzung Europas, gab es immer längere Staus und eine besorgniserregende Anzahl von Fußgängerunfällen. Dieses Chaos war durch Polizisten (mit Trompeten) kaum noch im Griff zu behalten. Konsequent wurde im Jahr 1924 am Potsdamer Platz die erste Ampelanlage Berlins feierlich in Betrieb genommen.
1961

Die Geburt des Ost-Ampelmännchens

Am 13. Oktober 1961 reichte der Verkehrspsychologe Karl Peglau in Berlin seine Vorschläge für neue Ampelsymbole ein, darunter sehr spezifische für Fußgänger: die „Ost-Ampelmännchen“ waren geboren.
1988

Markus Heckhausen verliebt sich in Berlin

Im November 1988 nahm Markus Heckhausen mit drei Studienfreunden an einem Designkongress in Westberlin teil. Viel spannender aber war „der Osten“ im geteilten Berlin. Heckhausen war fasziniert.
1995

Markus Heckhausen zieht es nach Berlin

Beflügelt vom kreativen Aufbruch um ihn herum, hatte Heckhausen die Idee: aus den „als nutzlos abgestempelten Ampeln“ sein Produkt zu machen. Als vor seinen Augen wieder eine Ampel, diesmal am Rosenthaler Platz, abgebaut wurde, sicherte er sich kurzerhand das farbige Ampelglas. Auf dem Dach seiner Wohnung in der Auguststraße fertigte Markus Heckhausen das erste AMPELMANN Produkt: die AMPELLEUCHTE.
1996

Karl Peglau und Markus Heckhausen treffen sich

Je mehr Karl Peglau damals von der Geschichte des Ampelmännchens erzählte, umso mehr wuchs in Markus Heckhausen der Wunsch, dieses einmalige Wissen zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – in Form eines Buches.
1999

AMPELMANN GmbH

Der zunehmende Erfolg der AMPELMANN Produkte, die neuen Vertriebsstrukturen und die Positionierung der Marke machen die Wahl einer neuen Rechtsform nötig: Markus Heckhausen gründet die AMPELMANN GmbH.
2001

Der erste AMPELMANN Shop

Anlässlich des 40. Geburtstages der Ampelmännchen macht die Firma AMPELMANN ein Geburtstagsfest und eine Verkaufsausstellung mit den ersten 20 Produkten rund um das Ampelmännchen. Dafür mietet Markus Heckhausen das Trafohaus in den Hackeschen Höfen und eröffnet kurz darauf dort seinen ersten Shop.
2005

Die Auferstehung der Ost-Ampelmännchen

Karl Peglaus Ampelmännchen wird von der Senatsverwaltung in West-Berlin eingeführt. Dieses Ereignis war sicher ein Höhepunkt im Leben des Entwicklers.
2016

AMPELMANN wächst und wächst

In Berlin-Mitte werden nach wie vor Trends geschaffen. Wir sitzen mit der AMPELMANN Zentrale mittendrin und haben uns zu einem florierenden Familienunternehmen entwickelt. Rund 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kümmern sich mittlerweile um die Marke mit den Ampelmännchen.

Vom Verkehrszeichen zur Kultfigur

Der 1995 nach Berlin umgesiedelte Tübinger Designer Markus Heckhausen nahm sich der entsorgten Männchen an. So befreite er sie aus den Höfen der Straßenbaumeistereien.

01 Die Geschichte der Fußgängerampel

Heute unvorstellbar: Es gab einst Straßenverkehr ohne Ampeln. Bereits um 1900 wurden Dichte und Geschwindigkeit in den Städten gefährlich – man suchte nach technischen Lösungen. Die ersten Experimente mit Lichtzeichen scheiterten dramatisch.

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Die Geschichte der Fußgängerampel

02 Die Entwicklung der Ost-Ampelmännchen

Hinter den „niedlichen“ Ampelmännchen stecken fundierte Forschung und Entwicklungsarbeit. Das oberste Ziel des Vaters der Ampelmännchen war mehr Sicherheit für Fußgänger. Wer war er eigentlich, dieser Vater der legendären Ampelmännchen?

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Die Entwicklung der Ost-Ampelmännchen

03 Die Rettung der Ampelmännchen

Wildes, unbekanntes Land: Berlin-Mitte kurz nach der Wende. Markus Heckhausen kam und ist bis heute geblieben. Er genoss den Freiraum, machte eine weitreichende Entdeckung – und wurde kreativ: wie aus nutzlos gewordenen Ost-Ampelgläsern Kultobjekte wurden.

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Die Rettung der Ampelmännchen

Das Unternehmen

Der 1995 nach Berlin umgesiedelte Tübinger Designer Markus Heckhausen nahm sich der entsorgten Männchen an. So befreite er sie aus den Höfen der Straßenbaumeistereien.

Der Werdegang des Unternehmens

Der Werdegang des Unternehmens

Von 1995 bis heute ist viel passiert. Unsere Geschichte im Schnelldurchlauf.

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Unsere Philosophie

Unsere Philosophie

Wir sind nicht alle aus Berlin, aber wir sind echte Berliner: Wir interessieren uns dafür, was in der Stadt passiert und wo jemand etwas auf die Beine stellt. Wir sind offen, kommunikativ und neugierig.

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Engagement und Kooperationen

Engagement und Kooperationen

Gemeinsam gestalten macht großen Spaß und dient der Sache. Ob Spiel oder Sport, Kunst und Kultur oder der gute Zweck: AMPELMANN engagiert sich.

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