Seit einigen Jahren hat sich ein Trend entwickelt, die fortgeschrittene Emanzipation der Geschlechter auf öffentlichen Schildern zum Ausdruck zu bringen. Manchmal möchten Städte solche Gelegenheiten nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen, vielleicht auch abzulenken, sicherlich spielt sich die wirkliche Gleichbehandlung auf anderen Gebieten ab, aber es ist auf jeden Fall ein amüsantes Thema. Auch in der Fußgängerampel haben inzwischen mehrere Ampelmänner eine weibliche Begleitung bekommen: In Holland, Dänemark und in Deutschland das Ostampelmännchen kürzlich haben wir auch eine in Österreich gesehen. Andere Männer Suchen vielleicht noch... Das zum Ost-Ampelmännchen passende Ampelfrauchen hatte seinen ersten großen Auftritt in der Öffentlichkeit 1997 im Buch vom Ampelmännchen, herausgegeben von Markus Heckhausen und Karl Peglau. Gezeichnet auf Grundlage von Peglaus Entwürfen hat diese Version der Grafiker Hans-Jürgen Ellenberger 1995. Damals gab es anlässlich einer Aktion für die Ampelmännchen kostenlose Computer-Zeichensätze der Ampelmännchen von der Grafikagentur Font-Shop in Berlin. Als Symbol zur Verkehrsregelung in der Ampel eignen sich im Falle der Ostampelmännchen die männlichen Originale besser, da sie eine deutlichere Zeichensprache haben. Der Rock und die Zöpfe nehmen den Figuren die Klarheit, die sie nach umfangreichen Studien von ihrem Entwickler Karl Peglau 1961 bekommen haben. Und bei einem derart wichtigen Thema sollte auch nicht all zuviel experimentiert werden. In unserer Designabteilung wird an dem Familienzuwachs natürlich ständig weitergearbeitet. Unter der Stammmarke AMPELMANN® sollen die Marken AMPELFRAU®, AMPELMÄDCHEN®, AMPELJUNGE® und AMPELMANN-Kinder die unterschiedlichen Zielgruppen ansprechen.